So bringt der Sommerurlaub Energie für den Winter

Oft sind wir nach dem Urlaub erst so richtig urlaubsreif. Dabei wollten wir uns ausgiebig erholen, ein bisschen Sport treiben, neue Kontakte knüpfen, die Kultur des Landes kennen lernen und, und, und. Ein volles Programm für die kostbarsten zwei Wochen des Jahres? Schaffen wir mit links. Doch dabei bleibt die Erholung auf der Strecke. Wenn Sie es in diesem Jahr besser machen wollen, dann gibt es einige Tipps dafür:

 

1) Die Sorgen daheim lassen
2) 3 Wochen Urlaub planen
3) Auf die Seele warten
4) Mit Gewohnheiten brechen
5) Alle Sinne öffnen
6) Fotografieren, aber richtig
7) Anker setzen

 

So gestärkt werden Sie auch die Liste mit Ihren Sorgen und Problemen unter einem ganz anderen Licht betrachten. Vieles wird sich in Luft aufgelöst haben, für anderes werden sich bereits Lösungen anbieten. Denn gut erholt ist jeder leistungsfähiger und kreativer.

 

 

   1. Lassen Sie Ihre Sorgen daheim
 

 

      Schreiben Sie alle Ihre Probleme, Sorgen und unangenehme Dinge, die es zu erledigen gilt, auf einen Zettel. Verabschieden Sie sich von diesen Belastungen. Roman Braun: "Sie können in den Urlaubswochen nichts an Ihren Problemen ändern. Sie können sie also getrost vergessen. Legen Sie den Zettel in die Schreibtischschublade. Er bleibt zuhause, sie fahren ohne ihn auf Urlaub."

 

 

   2. Planen Sie drei Wochen
 

 

      Berücksichtigen Sie bei der Planung Ihres Urlaubes die Erkenntnisse der Mediziner. "Der optimale Erholungseffekt tritt erst nach drei Wochen ein", wissen auch die Chefärzte der Gebietskrankenkassen. Sogar sie genehmigen nur Kuren, die mindestens drei Wochen dauern. Und das spricht in Anbetracht der Kosteneinsparungen im Gesundheitssystem schon Bände. Also: Nicht stückeln! Vier mal pro Jahr eine Woche bringt viel weniger als eine dreiwöchige Pause.

 

 

   3. Warten Sie auf Ihre Seele
 

 

      Nutzen Sie die erste Woche zum Ankommen. Nicht gleich von einer Sehenswürdigkeit zur anderen hetzen. Weniger ist oft mehr. Kommen Sie zur Ruhe, schalten Sie ab, genießen Sie die Beobachtungsposition. Roman Braun: "In der Zeit der schnellen Verkehrsmittel braucht der Mensch länger, wirklich am Urlaubsort einzutreffen. Warten Sie auf Ihre Seele." Wer sofort weitermacht wie bisher, gibt dem Alltagsstress nur eine neue Umgebung. Die aktive Phase beginnt in der zweiten Woche. Jetzt hat die Stunde der Ausflüge und Fitnessprogramme geschlagen. Während in der dritten Woche wieder Relaxen angesagt ist.

 

 

   4. Brechen Sie mit Gewohnheiten
 

 

      Erholung bedeutet nicht, nichts zu tun, sondern Dinge anders zu tun. Langschläfer sollten zeitig aufstehen, Frühaufsteher ausschlafen, Aktive beobachten, Passive aktiv sein. Wenn wir uns regenerieren wollen, müssen wir unserem Gehirn neue Nahrung in Form von ungewohnter Kost geben. Roman Braun: "Erst wenn unser Nervensystem entsprechende Signale erhält, sagt es dem Alltagstrott ade." Solche Signale sind neue Erfahrungen: Probieren Sie die einheimische Kost Ihres Urlaubslandes, hören Sie intensiv die Musik, reden Sie mit Menschen, mit denen Sie sonst keinen Kontakt hätten, tanzen Sie Samba oder Sirtaki, trinken Sie schon morgens ein Glas Sekt oder hören Sie mit dem Rauchen auf. Die Liste der neuen, individuellen Verhaltensweisen ist schier endlos.

 

 

   5. Öffnen Sie all Ihre Sinne
 

 

      Wenn Sie mehr vom Urlaub haben wollen und die neuen Eindrücke, auch im Alltag, jederzeit abrufbereit haben wollen, müssen Sie mit all Ihren Sinnen aufnehmen. Roman Braun: "Es ist wichtig, alle Sinne zu schärfen. Den visuellen genauso wie den akustischen, den kinästhetischen ebenso wie den Geruchs- und Geschmackssinn."
      Ein Beispiel: Angenommen, Sie machen Strandurlaub. Betrachten Sie die Szenerie. Welche Farben sind zu sehen, welche Schattenspiele entstehen durch Sonnenlicht, wie sieht die Landschaft aus? Achten Sie auch auf Details. Und jetzt hören Sie genau hin. Realisieren Sie das Rauschen des Meeres, lauschen Sie der Stimme des Windes. Und spüren Sie, wie sich die Sonne und der Wind auf Ihrer Haut anfühlen. Ziehen Sie Ihre Schuhe aus, gehen Sie durch die Brandung und genießen Sie das Gefühl, wenn das Meerwasser Ihre Zehen umspült. Atmen Sie tief ein und nehmen Sie diesen typischen Geruch der frischen Meeresbrise wahr, den Duft des Sommers. Und jetzt befeuchten Sie einmal Ihre Lippen. Kann dieser salzige Geschmack nicht zu einem Synonym für pure Erholung werden? Wenn Sie alles, was Ihnen in Ihrem bevorstehenden Urlaub wichtig ist, so detailliert in sich aufnehmen, können Sie sich zu Hause wesentlich besser erinnern. Sie brauchen dann nur Ihre Augen zu schließen - und schon haben Sie das Farbenspiel des Meeres vor Augen und können das gute Gefühl abrufen, das Sie damit verbinden.

 

 

   6. Vom richtigen Umgang mit dem Fotoapparat
 

 

      Machen Sie Ihre Urlaubsfotos in den letzten Tagen. Schauen Sie sich alles an und genießen Sie, ohne den schweren, kostbaren Fotoapparat überall herumzuschleppen - Sie werden sich viel freier fühlen. Erst in den letzten Urlaubstagen fotografieren Sie diese Landschaften, Dinge, Menschen oder Situationen, die Ihnen wirklich wichtig sind. Und zwar nur einen Film. Roman Braun: "Es werden sehr lustige Fotos dabei herauskommen. Vielleicht werden Sie auch eines von Ihrem Fuß in der Brandung machen." Diese Bilder werden eine höhere Qualität als Ihre bisherigen Urlaubsfotos haben. Denn sie werden wirkliche Anker (Stimmungsauslöser) sein.

 

 

   7. Setzen Sie Anker
 

 

      Anker setzt man im NLP, um bestimmte Stimmungen auszulösen. Wenn Sie wieder daheim sind, nehmen Sie das eine oder andere Urlaubsfoto mit ins Büro. Versuchen Sie alle 140 Minuten eine viertelstündige Pause zu machen, schauen Sie sich dann das Bild an und erinnern Sie sich an die Situation und an das Gefühl, das Sie damals hatten. Sie werden sehen, die Urlaubsstimmung kehrt schnell wieder zurück.

 

 

Guten Urlaub!

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