Mit NLP gegen ADHS |
Mit Speed gegen ADHS? Der Wirkstoff in den Medikamenten, die Ärzte gegen ADHS verordnen, heißt Methylphenidat und gehört zur Gruppe der Amphetamine. Amphetamine sind Drogen, und die Drogen wirken: die Kinder zeigen mehr Ruhe, Beherrschung, Entspannung und weniger Wut, doch als Nebenwirkungen können unter anderem Wachstumstop, Angstzustände, Schlaflosigkeit und Verfolgungswahn auftreten. Methylphenidat ist eine Möglichkeit, um Hyperaktivität in den Griff zu kriegen. Langzeit-Studien über die Auswirkungen auf Schulleistungen, Sozialverhalten, körperliche Entwicklung und Gesundheit existieren noch nicht. Gibt es andere Möglichkeiten? Und wie können wir der Entwicklung entgegensteuern, dass die Menschen in der westlichen Welt beginnen, ADHS als Methylphenidat-Mangel zu definieren? Das wäre so, als würden wir Kopfschmerz als Aspirin-Mangel definieren.
Erfolgsrezept Ordnung. Viele Eltern suchen Rat und Hilfe: entweder halten sie das Rezept für die Droge schon in der Hand oder verabreichen sie bereits regelmäßig ihrem Kind – in 90% der Fälle ihren Söhnen, in 10% der Fälle ihren Töchtern. Wir haben in unserer Coaching-Praxis festgestellt, dass den Familien auch anders geholfen werden kann - durch das Herstellen der Ordnung zwischen Eltern und Kindern. Denn bei 100% der betroffenen Familien haben wir Ordnungs-Verletzungen festgestellt, und so stellen wir die These auf:
Ordnung statt Drogen. Wenn Eltern nicht für die richtige Ordnung sorgen, dann drückt sich dieses Zuviel an Bewegungsspielraum auch körperlich aus, Kinder reagieren dann mit Hyperaktivität und Unaufmerksamkeit, suchen mit aller Gewalt Ordnung und bekommen stattdessen eine Droge, die zwar die Symptome schwächt, aber mögliche Ursachen nicht behandelt. Psychoanalytisch betrachtet: Zuerst entsteht das Es, dann das Ich und dann das Über-Ich. Doch nur wenn Ordnung existiert, kann das Über-Ich entstehen, ist die Ordnung gestört, entwickelt das Kind weder Über-Ich, noch Vernunft.
