Kommunikation im Alltag von Schulkindern |
Zeigt Ihr Kind Überforderung, Angst, Zorn, Teilnahmslosigkeit, agieren Sie behutsam, fragen Sie und hören Sie zu. Nehmen Sie dem Kind jeglichen Druck, nur so kann es Freude am Lernen finden. Doch das Schul-Thema sollte nicht das zentrale und alles bestimmende sein; es muss darüber hinaus Gesprächsstoff in der Familie geben - Entwicklung und Wohlbefinden, Lebensglück und Zufriedenheit des Kindes lassen sich nicht über schulische Erfolge messen.
Schulen sind Trivialisierungsanstalten. Hier gibt es Schablonen und Klischees, die niemals allen Kindern gerecht werden können. Es kann helfen, wenn Sie dem Schulkind die Trivialisierung, die in Schulen passiert und passieren muss, so sichtbar machen, dass es sie erkennt und entscheiden kann, wann es mitspielen will und wann nicht. Mit der Bewusstwerdung kommt die Entscheidungsfreiheit.
Elternsprechtag – eine Quelle für Triangulierungen und Drama: zwei reden schlecht über einen abwesenden Dritten. Binden Sie Ihr Kind in Eltern-Lehrer-Gespräche ein, bringen Sie alle Beteiligten an einen Tisch, zeigen Sie Mentoren-Qualität und üben Sie sich in All-Parteilichkeit!
Exzellente Erfahrungen können Kinder in Reformpädagogik-Klassen sammeln, die in ein öffentliches Schulsystem eingebunden sind. Ob da Ideen von Rudolf Steiner, Maria Montessori oder anderen umgesetzt werden, es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die den Kindern lustvolles Lernen in Wohlfühl-Ambiente ermöglichen.
Und das ist vielleicht am wichtigsten: Vermitteln Sie Ihrem Kind Zutrauen in sich selbst, in die eigene Kreativität und Flexibilität! Ihr Kind muss nicht im Alter von 12 wissen, was es im Alter von 40 tun wird. Vermitteln Sie ihm, dass es in vielen Schulen, in vielen Berufen glücklich sein kann und dass sie an es glauben; dann wird es mehr als einen Weg für seine Zukunft sehen, und egal, wo der Weg beginnt, es werden immer wieder Entscheidungen anstehen, die Chancen beinhalten. Dann hat das Kind Optionen, dann hat das Kind Freiheit.
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