Familien Fallen vermeiden durch Coaching und NLP |
Machen Sie einen Test! Und beantworten Sie für sich die Frage: Was brauche ich von meinem Partner, um glücklich zu sein? – „Ich brauche Dein(e) … , um glücklich zu sein.“ Und dann denken Sie anhand der folgenden Fragen weiter darüber nach:
Stimmt das? Brauchen Sie das wirklich, um glücklich sein zu können?
Gibt es Ausnahmen? Waren Sie schon jemals in einer Partnerschaft glücklich ohne das, was Sie von ihrem Partner hier und jetzt zu Ihrem Glück brauchen? Und wie war es am Anfang, als Sie frisch verliebt waren in Ihren Partner?
Können Sie sich vorstellen, dass jemand in einer Partnerschaft glücklich ist auch ohne das, was Sie von ihrem Partner hier und jetzt zu Ihrem Glück brauchen?
Dann machen Sie ein Gedanken-Experiment: zuerst wiederholen Sie Ihren Gedanken „Ich brauche Dein(e) … , um glücklich zu sein.“ Und Sie werden spüren, dass diese Aussage nicht mehr stimmig ist. Dann kehren Sie die Aussage um: stellen Sie sich vor, wie Sie Ihrem Partner liebevoll in die Augen sehen und sagen „Ich brauche Dein(e) … nicht, um glücklich zu sein. Ich brauche Dich nicht. Ich bin jetzt glücklich und ich freue mich auf alles, was durch deine Liebe dazukommt.“ So werden Sie auf einmal in den Augen des anderen zu ihrer angemessenen Größe zurückfinden, und Sie werden als Partner wieder viel interessanter.
Es lebe die Autonomie. Partnerschaft braucht zwei selbständige Menschen, die das Glück der Zweisamkeit genießen können ohne es zu brauchen. Dann bleiben die Partner für einander attraktiv. Halt finden sie nicht in der Partnerschaft, sondern in ihrer Herkunftsfamilie, denn anhalten kann man sich nur bei einem, der größer ist und stärker. Bei seinen Eltern schöpft man Kraft und Sicherheit, in seiner Partnerschaft agiert man aus der Mitte heraus im Vollbesitz seiner Unabhängigkeit.
Liebe ist kein Suchtmittel. Liebe soll die Partner befreien und sie nicht voneinander abhängig machen. Erst wenn ich den anderen nicht brauche für mein Glück und wenn auch der andere mich nicht braucht für sein Glück, dann sind wir frei, uns einander zuzuwenden, dann können wir beginnen, die Liebe als Geschenk auszutauschen – bedingungslos und freiwillig.
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