Glossar
Aktives Zuhören
Der emotionale Inhalt des Gesagten wird verbalisiert. Eine Form des Cross-Over Pacings (siehe dort und auch Paraphrasieren).
ALS-OB-Rahmen
So tun ‚als-ob‘ etwas schon geschehen ist, von dem man wünscht, daß es geschehen sollte, um zu testen, wie man sich dann fühlt, ob es wert ist, sich dafür überhaupt anzustrengen usw. Auch, um von dieser Lösung rückwärts gehend einen Weg zu finden, der zu dieser Lösung führt. Diese Technik wirkt kreativitätsfördernd.
Fragetechnik mit deren Hilfe man versucht, eine kognitive Strategie, über die ein Klient vermeintlich nicht verfügt, auszulösen.
Beispiel: Und wenn Sie es doch könnten, wie wäre das dann?
Dies wird im Deutschen auch als Konjunktivmanöver bezeichnet.
Ankern
Beim Ankern verbindet sich ein äußerer Stimulus mit einem inneren Vorgang (ähnlich dem klassischen Konditionieren); sobald der externe Stimulus erfolgt, wird ein bestimmter innerer Zustand hervorgerufen;
Anker können in jedem Repräsentationssystem verankert werden; damit können sowohl positive als auch negative Zustände kontrolliert werden.
Beispiel: Wenn Sie gerade zu schnell fahren und dann eine Polizeisirene hören, so ändert sich Ihr Zustand derart, daß Ihr Herzschlag und Ihre Atmung sich beschleunigen. Es ist ziemlich wahrscheinlich, daß derselbe oder ein ähnlicher Stimulus, zu einer anderen Zeit dieselbe oder eine ähnliche Reaktion hervorrufen würde.
Anker chaining
(Ankerverketten) Dabei werden mehrere Anker eingerichtet. Jedes Glied dieser Kette erzielt eine spezielle Reaktion. Die Kette ist so aufgebaut, daß sie in mehreren Schritten zu dem gewünschten Zustand führt.
Ein Lehrer kann zB. einem Schüler folgende kinästhetische Anker einrichten: Auf dem 1. Fingerknöchel der rechten Hand wird das Gefühl der Prüfungsangst verankert. der 2. Anker auf dem nächsten Knöchel erinnert an einen vergangenene ruhigen, entspannten Zustand. Der Anker auf dem 3. Knöchel dient der Erinnerung an eine Zeit. als der Schüler erfolgreich und zuversichtlich war. Wenn der Lehrer die Knöchel der Reihe nach berührt, ruft er eine Kette von Reaktionen hervor. Angst Ruhe  Selbstvertrauen. Ist der Schüler dann wieder einmal gehemmt durch Prüfungsangst, kann der Lehrer ihm oder der Schüler kann es auch selbst - durch ,Feuern‘ der Kette von Ankern zur Ruhe verhelfen.
Anker - gleitender
Unter einem gleitenden Anker versteht man einen kinästhetischen Anker, der durch eine gleitende Bewegung gesetzt wird. Die Gleitbewegung soll synchron mit der Erregungsentwicklung erfolgen.
Anker kollabieren
(collapsing anchors) - Zwei Anker für zwei nicht kompatible Reaktionen werden gleichzeitig ausgelöst. Der stärkere Anker dominiert und als Ergebnis wird der schwächere gelöscht.
Anker stapeln
Mehrere Ereignisse werden in einem speziellen Anker assoziiert. Diese Prozedur verstärkt die Wirkung dieses Ankers.
Anker verschmelzen
Unter dem Verschmelzen oder auch Kollabieren von Ankern versteht man das gleichzeitige Auslösen von zwei oder mehr verschiedenen Ankern und das damit verbundene Verschmelzen der jeweiligen inneren Zustände.
Assoziation, assoziiert sein
In einer Erfahrung sein. Durch die eigenen Augen sehen, mit den eigenen Ohren hören usw. Bei einer Erinnerung bedeutet assoziiert sein, daß man die betreffende Situation so erinnert, als ob man in dem erinnerten Ereignis jetzt wieder drin ist - im Gegensatz zu dissoziiert sein (sich von außen sehen).
Generelle Wahrnehmungsposition, bei der alles aus der Perspektive der eigenen Person erlebt wird: die Person sieht sich selbst in der Vorstellung nicht; das Gegenteil ist Dissoziation.
Auditiv
Das innere und äußere Hören betreffend.
Augenzugangshinweise
Bestimmte Augenbewegungen zeigen das bei Denkprozessen jeweils bevorzugte Sinnessystem (Repräsentationssystem) an.
Automatische Reaktion
Die Unfähigkeit, mit mehr als einer Emotion oder einem Verhalten auf eine bestimmte Situation zu reagieren.
Ausgedehnte Zitate
Sprachmuster, in dem mehrere Rahmenhandlungen ineinander verschachtelt sind.
Backtrack
Das ‚Zurückgehen‘ auf dem gleichen Weg, d. h.: etwas wiederholen oder zusammenfassen, indem man die Schlüsselwörter und den Tonfall des oder der anderen (Gesprächspartner) benutzt.
Bedeutungsreframing
Wenn der Klient einen Sachverhalt a als Nichterfüllungsbedingung eines Wertes A erlebt und darauf mit negativen Gefühlen reagiert, kann mit einem Bedeutungsreframing interveniert werden. Es wird ein Glaubenssatz angeboten mit der Struktur “Komplexe Äquivalenz” (sh dort) und dem Inhalt: Der Sachverhalt a ist auch eine Erfüllungsbedingung für Wert B, wobei Wert B in der Wertehierarchie des Klienten zumindest gleich hoch angesiedelt sein muß wie Wert A. Wird dieser Glaubenssatz übernommen war das Reframing erfolgreich.
Bewußt
Alles, was im Moment im Bereich meiner Wahrnehmung ist.
Chunkgröße (Abstraktionsniveau)
Gibt die logische Ebene an, auf der über etwas gesprochen wird.
Chunking/Chunks
Seine Wahrnehmung verändern, indem man um eine logische Ebene hinunter-oder hinaufgeht.
Einen Schritt hinaufgehen heißt, auf eine höhere (allgemeinere) Ebene gehen, die (neben anderem) das beinhaltet, womit man sich gerade befaßt.
Einen Schritt hinuntergehen heißt, auf eine niedrigere Ebene gehen, um ein konkretes Beispiel für das zu finden, womit man sich gerade beschäftigt; dieses Beispiel kann ein einzelnes Mitglied einer (logischen) Klasse oder ein Teil eines (übergeordneten) Ganzen sein.
Circle of Excellence
Zustand der Exzellenz, der mit einem Bodenanker verbunden ist.
Coaching
Mit gezielter Übenwachung trainieren
Cross-over pacing
Spiegeln eines Aspekts der Körpersprache des Gegenüber mit einer anderen Art von Bewegung.
Bsp: Jemand hat einen nervösen Tick und zuckt häufig mit dem Kopf. Sie können diese Bewegung mit einer einer zuckenden Bewegung Ihres Fußes matchen.
Disney-Strategie
Kreativitätsstrategie die Robert Dilts von Walt Disney modellierte.
Dissoziation
Eine Person betrachtet in diesem Zustand ein Ereignis ihres Lebens vom Standpunkt eines Betrachters. Dabei erinnert sie sich und sieht sich selbst als Akteur in einem Drama. Damit dissoziieren sie sich von den Aktivitäten. Unter diesen Umständen sind ihre schmerzlichen Gefühle vermindert.
Double Bind
Egal was man tut, die Falle bleibt zu.
Eingebettete Anweisung
Sprachmuster, bei dem in einen Satz eine direkte Anweisung an den Zuhörer verpackt ist.
Beispiel: „Ich sagte zu ihm: Höre mir jetzt genau zu!“
Einstellung
Die Einstellung eines Menschen ist die Summe seiner Werte und Glaubenssätze.
Erfüllungsbedingung
Ein Sachverhalt, der die Bedingungen eines Wertes erfüllt.
Exzellenz
Spitzenleistung bzw. ausgezeichneter, ressourcevoller Zustand.
Fähigkeit
Eine erfolgreiche Strategie, um eine Aufgabe zu erledigen.
Feedback
Die Rückmeldung darüber, wie sich eine Aktion im Hinblick auf das Ziel der Aktion ausgewirkt hat.
Feedback-Schleife
Das Ergebnis einer Abfolge von Aktion und Reaktion: Der Stimulus ruft eine Antwort hervor, die als Bestätigung der Beziehung dient.
Fehlender Bezugsindex
Einem Wort/Satz fehlt der Bezug zur tatsächlichen Begebenheit.
Flow
Assoziierte Zustand exzellenten und motivierten Verhaltens, in dem die Herausforderung die Fähigkeiten geringfügig übersteigen.
Framing
Etwas in einen Rahmen stellen, um ihm eine Bedeutung zu geben.
Führen
Eine Technik bei der der Lehrer den Schüler (Klienten) dazu bringt, sein Verhalten zu ändern. Zunächst gleicht sich der Lehrer dem Schüler an, dann verändert er jedoch seine eigene Haltung und veranlaßt den Schüler dadurch, sich ihm anzupassen.
Beispiel: Der Lehrer atmet anfangs genauso schnell wie der Schüler, verlangsamt dann allmählich das Atemtempo, bis eine einigermaßen normale Geschwindigkeit erreicht ist.
Future Pace
Pacing für zukünftige Situationen. Man stellt sich eine zukünftige Streßsituation vor, und wie man sie mit Hilfe des Ankers bewältigt.  Future pacing dient dazu, die Veränderungen, die während der Therapie oder eines Gesprächs erreicht wurden, auf andere Situationen anzuwenden.  Hauptziel des future pacing ist die Schaffung neuen Verhaltens und neuer Ressourcen für die Zukunft - post-hypnotischer Befehl.
Gedankenlesen
Die Annahme einer Person, sie wüßte, was ein anderer denkt bzw. fühlt, ohne daß eine direkte Kommunikation über dieses Thema stattgefunden hat.
Generalisierender Referenzindex
Substantive im Plural, die ähnlich wie Universalquantoren sich auf alle Elemente einer Klasse beziehen. Beispiel: Deutsche sind gemütlich. Dieser Satz könnte auch heißen, alle Deutschen sind gemütlich.
Generative Veränderung
Generative Veränderungen sind solche, bei denen der Klient nicht nur das beklagte Symptom aufgibt bzw. verändert, sondern bei denen das Prinzip, das die jeweilige Veränderung ermöglicht hat, bewußt oder unbewußt auf ähnliche Probleme und Situationen angewendet wird.
Gewähltes Verhalten
Die Fähigkeit, mit mehr als einer Emotion oder einem Verhalten auf eine bestimmte Situation zu reagieren.
Glaubenssätze
Glaubenssätze beinhalten die Generalisierungen, die wir über die Welt machen, sowie unsere Arbeits- und Verhaltensprinzipien. Glaubenssätze basieren allerdings nicht immer auf eigenen Erfahrungen, sie können auch übernommen worden sein. Vorsprachliche Glaubenssätze sind GS, die auf Erfahrungen zurückgehen, die zu einer Zeit gemacht wurden, in der das Individuum die Welt noch gar nicht sprachlich repräsentieren konnte.
Glaubenssystem
Cluster von Glaubenssätzen zu einem bestimmten Thema.
Beispiel: Die Glaubenssätze einer Religion.
Graves Modell
Das von Prof. Dr. Clare W. Graves entwickelte Modell der stufenweisen Entwicklung von Individuen, Organisationen oder Volksgruppen.
Gustatorisch
Das innere und äußere Schmecken betreffend.
Hypnotalk / integrative Suggestionen
Prozeßorientierte Sprache auf der Basis des Milton-Modells; kunstvoll vage Sprachmuster, die es dem Klienten ermöglichen sollen, die seitens des Beraters angebotenen unspezifischen Formulierungen (Generalisierungen, Nominalisierungen, unspezifizierter Referenzindex etc.) mit eigenem Inhalt zu füllen.
Beispiel: Wir Menschen haben die Angewohnheit, uns auf ganz unterschiedliche Art zu entspannen und während wir das tun, können wir oft bemerken, daß sich in unserem Körper Empfindungen einstellen, die wir so nicht erwartet hätten; nicht wahr?
Identität
Das Selbst-Bild, die Totalität des eigenen Seins, das, was jemand für sein Wesen hält.
Inhalts-Reframing
Einer Aussage eine andere Bedeutung verleihen, indem man einen anderen Teil des Inhalts fokussiert und fragt: Was könnte es noch bedeuten?
Beispiel: Ich bin zu stur, wenn ich mit den Kollegen über das Projekt spreche! --> Du bist nicht zu stur, sondern du stehst zu deinen Prinzipien!‘
Inkongruenz / Kongruenz
Die Übereinstimmung zwischen Ziel einer Strategie und Testergebnis wird Kongruenz genannt und führt zum Exit.
Das Nichtübereinstimmen zwischen Ziel der Strategie und Testergebnis wird Inkongruenz genannt und führt zu einer Operation.
Innere Prozesse
Denkweisen; die Interaktion von Kriterien, Kriteriums-Äquivalenzen, Annahrnen über Ursache-Wirkungszusammenhänge, Repräsentationen und Evaluierungen, die zusammen zu dem subjektiven Erleben und Verhalten einer Person in einer bestimrnten Situation führen.
Installieren
Eine funktionierende Vorrichtung, Anlage o.ä. anschließen, einbauen, einrichten.
Integration
(Wieder)herstellung einer Einheit (aus Diffrenziertem);
Vervollständigung. Einbeziehung, Eingliederung in ein größeres Ganzes.
Internal/Interale Repräsentation
Das innere Erleben betreffend. Ein inneres Informations-Muster aus inneren Bildern, Klängen, Gerüchen, Gefühlen usw. bestehend.
Interner Zustand
Augenblicklicher kognitiv-emotional-physiologischer Gesamtzustand, der das aktuelle Verhalten einer Person bestimmt.
Intuition
Das unmittelbare, nicht diskursive, nicht auf Reflexion beruhende erkennen, Erfassen eines Sachverhalts oder eines komplizierten Vorgangs.  Eingebung, (plötzliches) ahnendes Erfassen.
Kalibrieren
Die Zuordnung des äußeren (externalen) Zustandes einer Person zu einer inneren (internalen) Verfassung.
Kinästhetisch
Das innere und äußere Fühlen betreffend
Kommunikation
Verständigung untereinander - Zwischenmenschlicher Verkehr, besonders mit Hilfe von Sprache, Zeichen etc.
Kompetenz
Sachverstand, Fähigkeiten. Zuständigkeit.
Komplexe Aquivalenz
(A=B); zwei Erfahrungen werden als synonym interpretiert. Bsp: Er kommt zu spät zu unserem Treffen, bedeutet, daß es ihn nicht interessiert, was wir besprechen.
Konditionieren
Ein Stimulus verbindet sich mit einer spezifischen Reaktion. Taucht derselbe Stimulus auf, ruft er wiederum dieselbe Reaktion hervor; die Reaktion erfolgt quasi automatisch.
Kongruenz
Alle Ressourcen einer Person sind auf ein Ziel fokussiert und kein Teil der Person versucht, das Erreichen dieses Ziels zu behindern.
Kontext
Der umgebende Text einer sprachlichen Einheit.  Der inhaltliche (Gedanken-) Sinnzusammenhang, in dem eine Äußerung steht, und der Sach- und Situationszusammenhang, aus dem heraus sie verstanden werden soll.
Kontextreframe
Ein Sachverhalt, der für den Klienten die Nichterfüllungsbedingung eines Wertes bedeutet, wird durch eine Neukontextualisierung (in einen anderen Zusammenhang stellen) zu einer Erfüllungsbedingung des Wertes.
Kriterium
Sh. Wert
Kriteriums-Äquivalenz
Sh. Erfüllungsbedingung
Kritische Submodalitäten
Diejenigen Submodalitäten, bei deren Veränderung sich über Synästhesie weitere Submodalitäten mitverändern.
Leading
Das Verändern des eigenen Verhaltens auf der Basis eines guten Rapports, so daß der andere automatisch (unbewußt) folgt.
Lead System (Leitsystem)
Das Repräsentationssystem, mit dem jemand Informationen findet, um sie dann bewußt werden zu lassen.
Lernen
Das Erwerben von Wissen und Verstehen und/oder Fertigkeiten durch Lesen, Zuhören direkte Unterweisung oder Erfahrung. Das entwickeln einer Fähigkeit durch (wiederholtes) üben Sich etwas bewußt machen. Das Erwerben oder Aussortieren (vergessen, entlernen) von Unterscheidungen bzw. das modifizieren von Fertigkeiten, Fähigkeiten, Gewohnheiten.
Neuro-Logische Ebenen
Hierarchisch gegliederte Ebenen des Denkens und Seins, die sich wechselseitig beeinflussen: Umwelt, Verhalten, Fähigkeiten, Glaubenssätze/Werte, Identität; sie basieren auf den logischen Ebenen des Lemens von G. Bateson. Etwas liegt auf einer höheren logischen Ebene, wenn es etwas anderes beinhaltet, mitumfaßt, das auf einer niedrigeren Ebene liegt.
New Behavior Generator
Prozeß, in dem sich der Klient die internen Ressourcen zugängig macht, um neues Verhalten zu generieren.
Manipulation
Handhabung. Undurchschaubares, geschicktes Vorgehen, mit dem sich jemand einen Vorteil verschafft, etwas Begehrtes gewinnt.
Matchen
Dazu passend, entsprechend.
Meta-Modell
Differenzierte Kategorisierung der Sprache. Fragetechniken, mit deren Hilfe sehr genaue, sinnesspezifische Informationen über kognitive Prozesse eingeholt werden können; Generalisierungen, Tilgungen und Verzerrungen sowie kognitive Strategien werden hinterfragt bzw. erfragt.
Erklärung: ‚Meta‘ ist aus dem Griechischen abgeleitet und bedeutet soviel wie ‚über‘ und ‚darüber hinaus‘; wird auch im Sinne von auf einer höheren ‚logischen Ebene‘ verwendet.
Metapher
In einem Vergleich wird ein Ereignis oder ein Gegenstand in einem anderen Zusammenhang dargestellt.
Metaprogramme
Programme, die die eintreffenden Infomationen nach verschiedensten Gesichtspunkten sortieren, wie zB. nach Ähnlichkeit oder Verschiedenheit, bzw. nach Vorlieben und Abneigungen. Inforrnationen selbst hervorbringen.
Beispiel: Erst den Überblick dann die Details oder gerade umgekehrt.
Meta-Ziel
Das Ziel, welches hinter oder über einem Ziel steht.
Beispiel: Jemand hat das Ziel, DM 10.000,- zu sparen. Das Ziel dahinter ist es, ein Auto zu kaufen.
Milton-Modell
Das M.-M. benutzt auf kunstvolle Weise vage, unbestimmte Sprachmuster, um die Erfahrung eines anderen zu pacen und um Zugang zu seinen unbewußten ‚Ressourcen‘ zu bekommen.
Mimik
Gebärde. Körpersprache, hauptsächlich des Oberkörpers und Gesichtes.
Mismatching
In einer Kommunikationssituation bewußt andere Verhaltensmuster als das Gegenüber annehmen; Rapport brechen zu dem Zweck einem Treffen oder einer Unterhaltung eine andere Richtung zu geben, sie zu unterbrechen oder zu beenden.
Modaloperator
Verb, das ein anderes Verb näher bestimmt.
Modaloperator der Möglichkeit
Linguistischer Terminus für Verben, die etwas als möglich oder unmöglich qualifizieren: kann, kann nicht, usw.
Modaloperator der Notwendigkeit
Linguistische Bezeichnung für Ausdrücke wie: sollte, müßte, usw (Regeln)
Modell
Eine praktische Beschreibung, wie etwas funktioniert bzw. wie man etwas machen kann, damit man einen bestimmten Outcome erzielt; es ist eine generalisierte, getilgte und verzerrte Kopie des Originals.  Erklärung: Ziel eines Modells ist es nicht, die Wahrheit über einen bestimmten Teil der Welt zu behaupten, sondern nützlich zu sein.
Modellbildung
Wenig die Aufmerksamkeit auf das zu richten, was die Leute sagen ,daß sie tun und viel Aufmerksamkeit auf das zu richten, was sie tun. Dann ein Modell bauen von dem, was sie tun. Die Funktion dieser Konstruktion besteht darin, zu Beschreibungen zu kommen, die nützlich sind. Wenn man systematisch zu den gleichen verhaltensmäßigen Resultaten kommt, wie die Person, von der das Modell erstellt wurde, und wenn anderen beigebracht werden kann, systematisch die gleichen Resultate zu erzielen, dann ist es ein sehr zuverlässiger Erfolgstest der Modellbildung.  (Bandler&Grinder, Neue Wege.,p. 23)
Modellieren / Modelling
Das Evozieren und Imitieren der Strategie eines Menschen, der eine Aufgabe hervorragend und anscheinend ohne Mühe erledigt.  Die bewußte, aktive ‚Erzeugung‘ kognitiver Modelle mit dem Ziel, neues Verhalten zu ermöglichen.
Modell der Welt
Die Gesamtheit aller Verhaltensregeln, aller Leitlinien des Handelns eines Individuums.
Motivation
Gesamtheit der Beweggründe, Einflüsse, die eine Entscheidung, Handlung o.ä. beeinflussen.
Negativer Zustand
Ein Zustand hervorgerufen durch vergangene, unangenehme Erlebnisse.
Neurologisches Muster
Die typischen sich wiederholenden Vorgänge im Nervensystem, die notwendig sind, um eine bestimmte Physiologie aufzubauen.
NLP
Das Studium der Kunst und Wissenschaft von menschlicher Spitzenleistung und ein Modell davon, wie Menschen ihr eigenes Weltmodell kreieren. Es ist ferner eine bestimmte Haltung und eine besondere Art des in-der-Welt-seins. Des weiteren eine Menge von praktikablen Modellen, Fertigkeiten und Techniken für effektives Denken und Handeln. Die Fähigkeit, effektiv auf das Verhalten von anderen zu reagieren, sie zu verstehen und ihr Modell der Welt zu respektieren. (O‘Connor & Seymour, Introd. NLP)
NLP ist ein Modell des menschlichen Verhaltens und der menschlichen Kommunikation. Dazu gehören die verschiedenen Arten der Wahrnehmung und deren Speicherung sowie der Prozeß der Verhaltenssteuerung. Das Modell umfaßt das Studium der Wahrnehmungen und des Verhaltens, die den individuellen Handlungen zugrunde liegen. NLP betrachtet und analysiert den gesamten Organismus in seinem Umfeld.
NLP untersucht die neurolinguistischen Prozesse - neurologische Vorgänge werden linguistisch dargestellt - in ihrer Interaktion mit der Umwelt.  Diese laufenden Interaktionen werden wahrgenommen, eingeordnet und in Form von Sprach- und Verhaltensmustern von einzelnen Menschen gespeichert. Diese Muster beeinflussen laufend das menschliche Verhalten (Megateaching: Nagel u.a.)
Nominalisierung
Verben, die zu Hauptwörtern gemacht werden.
Non-verbal
Bewußte oder unbewußte Kommunikationsform, die auf die verbale Sprache völlig verzichtet. Körpersprache.
Oberflächenstruktur
Ein linguistischer Fachausdruck für die gesprochene oder geschriebene Form eines Satzes. Diese Struktur ist abgeleitet von der Tiefenstruktur durch die Prozesse der Generalisierung, der Tilgung und der Verzerrung.
Ökologie
Die Beziehung zwischen einem Organismus und seinem Lebensraum. Im NLP wird dieser Ausdruck auch gebraucht um die innere Ökologie zu bezeichnen, also die Beziehung eines Individuums zu seinen Strategien, Verhaltensweisen, Fähigkeiten, Werten und Glaubenssätzen, sowie der Widerspruchsfreiheit dieser internen Prozesse untereinander.
Ökologie Check
Die systemische Gesamtheit eines in seine Umwelt eingebundenen Individuums; im Beratungsprozeß des NLP werden die Auswirkungen einzelner Intenventionen stets im Hinblick auf die Ökologie der Person überprüft.
Überprüfen der inneren Ökologie. Hierbei wird getestet, ob ein Ziel oder ein Ergebnis einer Intervention zurn gesamten Organismus in einem ökologischen Verhältnis steht.
Olfaktorisch
Das innere und äußere Riechen betreffend.
Outframing von Glaubenssätzen
Prozeß, in dem der Klient für einen angestrebten neuen Glaubenssatz einen passenden Rahmen definiert und ihn damit stabilisiert.
Pacing
Das Herstellen und Aufrechterhalten des Rapports mit einer anderen Person über eine gewisse Zeitspanne dadurch, daß man dem anderen in seinem Modell der Welt begegnet. Dabei können sowohl die Glaubenssätze, als auch Ideen und Verhalten gepaced werden. Der Sprecher kann auch die Prädikate des primären Repräsentations-Systems des Gespächspartners verwenden.
Physiologie-Wechsel
Wechsel der Physiologie.Hier sind besonders zu beachten die Problem-Physiologie, die Physiologie, die jemand zeigt während er über ein Problem spricht bzw. daran denkt; die Ziel-Physiologie, die Physiologie, die jemand zeigt, wenn er an das Ziel der Intervention denkt; und die Ressource-Physiologie, die Physiologie der Fähigkeit, mit deren Hilfe der Klient in die Ziel-Physiologie kommen kann.
Präsupposition
Eine Aussage, die wahr sein muß, um dem Nachfolgenden, auf das diese Aussage aufbaut, Sinn zu geben.
Rapport
Rapport ist im NLP der Oberbgriff für alle zwischenmenschlichen Prozesse, die eine gute Grundlage für Kommunikation darstellen.
Repräsentatiossystem
Der Mensch nimmt nicht nur durch die fünf Sinne wahr, sondern er repräsentiert und prozessiert die eingegangene Information dann auch damit. Die fünf Sinne sind Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken, die Eigenschaften sind: visuell, auditiv, kinästhetisch, olfaktorisch/gustatorisch->VAKOG
Spiegeln
Siehe Pacing
Submodalitäten
sind die sinnesspezifischen Unterscheidungen, die wir innerhalb eines Sinnessystems treffen können. Wir können das, was wir sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken, noch weiter differenzieren. So läßt sich beispielsweise das innere Bild einer vergangenen Erinnerung genauer erfragen und beschreiben: Ist es in Farbe oder schwarzweiß? Ist es groß oder klein? Gerahmt oder in Panorama-Ansicht? Ist es eher pastellfarben oder in grellen, intensiven Farben gehalten? Diese Art der Unterscheidung kann unabhängig vom eigentlichen Inhalt des Bildes gemacht werden.
Six Step Reframing
Prozeß in sechs Stufen, in dem der Klient für ein angestrebtes Verhalten einen neuen Rahmen findet, der mit der positiven Absicht des ursprünglichen Verhaltens kongruent ist.
Stuck State
(Festgefahrener Zustand)
Problem-Zustand, in dem eine Person festgehalten ist, oft begleitet durch ein Gefühl der Starre und Inflexibilität.
Submodalitäten
Die Unterscheidungen der inneren Repräsentation von Ereignissen im VAKOG.
Zum Beispiel: Visuell dreidimensional oder flach, bunt oder schwarz/weiß, bewegt oder statisch.
Swish
Prozeß, durch den die Submodalitäten der inneren Repräsentation von Ereignissen verändert werden, um damit den Klienten von einem Problemverhalten zu einem Zielverhalten zu führen.
Tilgung
Sprachmuster, in dem einzelne Elemente der vollständigen Aussage getilgt wurden.
Zum Beispiel: Dieses Modell ist nützlich. (einfache Tilgung)  Der Motor läuft jetzt besser. (Vergleichende Tilgung)
T.O.T.E.-Modell
Ein Modell aus der Kybernetik, das Miller, Galanter und Pribram entwickelten. Die Buchstaben bedeuten: Test - Operate - Test - Exit. Sie bezeichnen eine abgegrenzte Verhaltens-Sequenz, einen Prozeß über vier Phasen.
Unbewußtes
Das NLP-Konzept des Unbewußten beruht auf folgenden Prinzipien (nach Alexa Mohl):
Es gibt ein Unbewußtes.
Die Grenze zwischen Bewußtem und Unbewußtem ist flexibel und graduell.
Das Unbewußte denkt prinzipiell positiv, es folgt der positiven Absicht.
Das Unbewußte ist mächtiger als das Bewußte, weil es die meisten Lebensprozesse.
Das Unbewußte hat eine Struktur von Teilen, welche Verhalten organisieren, um die positive Absicht zu erfüllen.
Es ist möglich, mit dem Unbewußten Kontakt aufzunehmen.
Universalquantoren
Sprachmuster, die verallgemeinerte Mengen- oder Zeitangaben enthalten.
zum Beispiel: Immer, nie, keiner jeder, alle.
VAKOG
Kurzformel der Sinnes- und Repräsentationssysteme, mit denen der Mensch Informationen aufnimmt und verarbeitet (visuell, auditiv, kinästhetisch, olfaktorisch, gustatorisch)
Verlorener Performativ
Sprachmuster, in dem der Akteur getilgt ist.
Zum Beispiel: Das ist nicht erlaubt.
Visuell
Das Sehen innerer und äußerer Bilder betreffend.
Vorannahme
siehe Präsupposition
Werte
Das was einem Menschen wichtig ist, für ihn Bedeutung hat und ihn motiviert. Sie sind hierarchisch geordnet. Sprachlich ausgedrückt werden sie als Nominalisierungen, wie Liebe, Karriere oder Freude.
WIN WIN-Situation
Zustand eines Systems, in dem in Summe mehr Werte beteiligter Systemteile erfüllt werden als vor diesem Zustand.
Zeitlinie
Innere visuelle Repräsentation der Zeit entlang einer Linie, auf der vergangene und zukünftige Ereignisse räumlich installiert sind.
 

11.12.2009

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17.11.2009

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10.11.2009

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09.11.2009

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